
Personenzugtenderlokomotive
Klasse
C n2t
Konstruktion
von Giorg Maznicek
Erbaut
1848 von Robert Stephenson & Co., Newcastle-upon-Tyne, England
Auf der jungen RSR fuhren nicht nur Schnellzüge mit Höchstgeschwindigkeit zwischen den großen Zentren. Auf dem bereits wachsenden Netz von Nebenstrecken wurde eher gemächlich und mit bescheidener Last gefahren. Für solche Linien entwarf Maznicek dieses zierliche Spinnrad, das zwischen 1846 und 1851 in etwa achtzig Exemplaren gebaut wurde. Im ersten Bauzustand besaßen sie typischerweise kein Führerhaus sondern nur ein spärliches Wetterschutzblech für die Vorwärtsfahrt (und für rückwärts garnichts). Als frühes Beispiel für die aufgeklärte Einstellung seitens der RSR gegenüber dem Personal wurde dieser Zustand schnell verbessert. Wie manch anderes Spinnrad litt die Klasse C an Adhäsionsverlust auf unebenen Gleisen. Später angebrachte Änderungen an der Federung brachten eine bescheidene Besserung aber es wurde bald klar, daß diese kleinen Maschinen an ihre Grenzen gestoßen waren. Durch die Einführung der Klasse E (B1 n2t) von 1853 haben sie arg gelitten und bis 1860 hat ihnen die Herunterstufung der Klasse A das Garaus beschert.