
Güterzuglokomotive
Klasse 433B h3
Konstruktion
von Frihdrik Tešlov
Erbaut
1935 von Schneider & Cie., Le Creusot, Frankreich
Die Klasse 433B stellt ein frühes Beispiel für den Konstruktionsansatz von Tešlov dar, der dem so genannten "mix-and-match" Konzept aus der Modewelt ähnlich ist. Obwohl der Drillingsantrieb für die werdende 433C bestimmt war, fiel auf, daß der Dampfkessel der vorhandenen Klasse 323D sehr gut auf ein solches Fahrwerk passen würde. So entstand also die 433B. In der Tat hatten die Maschinen einen für den Güterzugdienst etwas zu leichten Gang, fanden aber eine Nische vor Eilzügen auf der Strecke von Dörrmannsheim nach Behlenburg über Bewitz-Nord, wo sie sich bis in die 1950er Jahre hinein behaupten konnten. Danach wurden sie wie viele andere ältere Baureihen von den 2'D-Loks der Klasse 423D von Rodnivacek verdrängt.